"Ex-Premierminister Petr Necas setzte sich für den Ausbau der Atomkraftwerke in Tschechien ein. Wir haben ihm deshalb regelmäßig Briefe geschrieben und klar zum Ausdruck gebracht, was wir vom Ausbau der Atomkraft halten. Weil sich der neue Premierminister Bohuslav Sobotka zur Kernkraft ähnlich stellt, setzen wir mit unserer Aktivität fort. Schreiben auch Sie dem Premier! "





Brief an den Premierminister schreiben


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Eine ganz „normale“ Frau war es, die sich in Sorge um die Zukunft ihrer Kinder hingesetzt und angefangen hat, Briefe zu schreiben. Briefe an einen Bundeskanzler in Österreich. Dieser Bundeskanzler wollte um jeden Preis, dass Atomenergie auch in Österreich erzeugt werden soll. Und er hat sich auch von jahrelang andauernden Protesten der Bevölkerung nicht abhalten lassen, ein Atomkraftwerk tatsächlich bauen zu lassen. Genau in dieser Zeit hat dem österreichischen Bundeskanzler Frau Traudy Rinderer geschrieben – Briefe geschrieben, jeden Tag einen.

In diesen Briefen hat sie keine wissenschaftlichen Erkenntnisse verfasst. Sie hat dem Bundeskanzler von ihren Gefühlen erzählt. Sie wollte klar stellen, wie es ihr geht, wenn sie an die Atomkraft denkt, wenn sie an das Atomkraftwerk Zwentendorf denkt. Sie hat dem Bundeskanzler erklärt, welche Sorgen sie sich macht. Und sie hat an den Bundeskanzler appelliert, herzlich, mal zornig, manchmal genervt, meist aber mit beharrlicher Geduld darum gebeten, das Atomkraftwerk nicht in Betrieb gehen zu lassen. Jeden Tag hat sie also einen Brief nach Wien geschrieben.

Das österreichische Atomkraftwerk Zwentendorf ist – wie wir alle wissen - nicht in Betrieb gegangen. Der Bundeskanzler hat sich besonnen und das Volk abstimmen lassen. Und das Volk hat NEIN zur Atomenergie gesagt. Wenige Monate vor Harrisburg, acht Jahre vor Tschernobyl, 33 Jahre vor Fukushima.

Dieser ganz „normalen“ Frau wollen wir es nachmachen und dem tschechischen Premierminister schreiben, von unseren Sorgen, von unseren Ängsten, wenn wir an Atomkraft denken, an den Ausbau von Temelin denken, an Dukovany, an den Uranabbau in Tschechien und wir wollen mit den Briefen appellieren - herzlich, zornig, genervt, aber immer beharrlich an die Vernunft des tschechischen Premierministers. Minimal einmal wöchentlich.

Wenn Sie sich auch einbinden wollen, ist es möglich. Die Adresse der Zustellung ist: petr.necas@vlada.cz und:

Premiér České republiky

Bohuslav Sobotka

Úřad vlády České republiky
nábřeží Edvarda Beneše 4
118 01 Praha 1 - Malá Strana

Schicken Sie uns bitte Ihren Brief auch zur Kenntnis, und zwar entweder per Email an post@atomstopp.at (Verein atomstopp_atomkraftfrei leben! Promenade 37, 4020 Linz, Österreich) oder an (eine Adresse in Tschechien)!

 

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